Betrachte Blattstellung, Nervatur, Behaarung, Stängelquerschnitt und Blütenform, zerreibe ein Stückchen zwischen den Fingern und prüfe den Duft. Vergleiche mehrere Quellen, notiere Standort und Boden, und sammele erst, wenn jede Unsicherheit gewichen ist und Freude bleibt.
Bärlauch und Maiglöckchen, Schierling und Wiesenkerbel, Herbstzeitlose im Heu: vertraute Namen, trügerische Nähe. Lerne Blattformen, Gerüche und Blütezeiten sicher zu unterscheiden, fasst Giftpflanzen nicht an, trage Handschuhe bei Doldenblütlern, und meide Ufer mit Oleanderhecken unbedingt.
Nimm nur so viel, wie du wirklich brauchst, lasse stets reichlich Pflanzen stehen, grabe keine Wurzeln aus und respektiere Schutzgebiete, Privatgrund sowie Weideflächen. Frage lokal nach Sammelregeln, denn Berge, Parks und Küsten kennen unterschiedliche Grenzen, Saisonen und empfindliche Zonen.
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